Montag, 21. November 2011

Rollenspiele, Wochende und Stuff

Sachen, die fast drei Jahre irgendwo rumgelegen haben, sollte man erst einmal mit Vorsicht begutachten. Also von außen sieht er gut aus, fühlt sich auch noch normal an und riecht auch nicht streng - ja, den Blog kann man nochmal benutzen! Also:

Ich hasse Rollenspiele. Okay, das war jetzt etwas übertrieben. Sagen wir mal, ich versuche mich von ihnen fernzuhalten - bis auf Mass Effect, aber das zählt nicht. Dieses Fantasy-Gedöns spricht mich irgendwie nicht so an und selbst Fallout New Vegas, dessen postnukleares Szenario ich eigentlich ganz toll fand, konnte mich nicht lange fesseln. Und da ich weiß, dass das so ist und weil ich weiß, dass sich Spiele, von denen ich eigentlich glaube, dass ich sie nicht mögen würde, von denen andere aber behaupten, dass sie gut sind, sodass ich glaube, dass ich sie vielleicht doch mal ausprobieren sollte, meistens dann doch scheiße sind, habe ich mich bis jetzt der Versuchung mir Skyrim zukaufen widersetzen können. (Wer den voherigen Satz beim ersten mal lesen verstanden hat, bekommt nen Keks)

Am Wochenende war ich in Göttingen bei einer total lieben WG, die auch einen gewissen Ex-Gamestar-Praktikanten beherbergt. Der hat Skyrim auf seinem Steam-Account und da dachte ich mir: Fragen kostet nix und mal antesten kann nicht schaden. Und nach den ersten paar Stunden muss ich sagen: Das Spiel gefällt mir doch ganz gut. Ich bin jetzt zwar nicht so geflasht wie manch anderer, aber durchaus angetan. Die Spielwelt hat wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaften (da reitet man auch gerne mal eine Viertelstunde durch die Gegend und freut sich einfach nur darüber, wie hübsch und idyllisch allest ist), die Story scheint ganz nett und die Musik ist verdammt noch mal fucking EPISCH! Ich glaube ich sollte meine Meinung über des Genre noch mal überdenken - und mir Skyrim kaufen.

 Wo wir grade bei episch waren: Der Rest des Wochenendes war auch ganz cool. Wir hatten viel Spaß, ich kenne jetzt endlich das Leben des Brian und Kick-Ass und ich kam endlich mal in den Genuss von Salos Massage-Künsten. Da war es dann auch nicht mehr so schlimm, dass das Konzert, für das wir eigentlich nach Göttingen gefahren sind, abgesagt wurde. Und da will man dann auch garnicht mehr nach Hause. Es ust unglaublich blöd, wenn die Freunde so weit weg wohnen. Aber da hilft wohl nur hinterher ziehen. Es wird wohl Zeit, dass ich anfange mir dort einen Job zu suchen.

Eine weitere interressante Erkentniss des Wochenendes ist, dass man nachts viel besser Auto fahren kann. Wenn die Straße frei ist, kann man genau die Geschwingkeit fahren, die man fahren will, kaum rote Ampeln, da hat man ein ganz anderes Fahrgefühl. Alles läuft viel "flüssiger". Außerdem kommt man auf sehr komische Gedanken. Mir ist zum Beispiel das erste Mal aufgefallen, dass es vielleicht ganz cool gewesen wäre, wenn ich meinen Opa mal kennen gelernt hätte. Mich würde intressieren, was er für ein Mensch war. Aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich nur, dass er ein humorvoller Typ war.

Andererseits, warum sich den Kopf darüber zerbrechen? Sollte ich ihn überhaupt mal treffen, dann erst wenn ich gestorben bin und das dauert hoffentlich noch lange. Bis dahin sollte ich mich vielleicht mit den Problemen der Gegenwart beschäftigen oder alles mal nicht so ernst nehmen und ein bisschen chillen. Was ein Glück, dass ich morgen und übermorgen Urlaub habe! :)

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